Rebberg-Verein Döttingen
Auf Grund der Güterregulierung im Jahre 1950 wurde die Rebberg-Genossenschaft Döttingen am 5.12.1951 gegründet. Ihr Ziel war es, die Rebberge nach der Güterregulierung in geordneten Zielen zu pflegen und zu erhalten. Es wurden vier zentrale Spritzenhäuschen erstellt, um die Pflanzenschutz-Spritzungen zu erleichtern. Die Stationen sind heute nicht mehr in Betrieb, stehen jedoch noch in unterschiedlichem Zustand in den Reben. Auch wurden in den 50er Jahren zwei zentrale Heizanlagen gegen die Frühjahrsfröste erstellt. Es stehen noch die leeren Heizöltankgebäude im Rebberg.
Die Zeit wandelt sich. Am 9. März 1999 wurde aus der Rebberg-Genossenschaft Döttingen die Nachfolgeorganisation Rebbergverein Döttingen gegründet. Zweck und Aufgabe sowie Ziele des Vereins sind die Erhaltung der Rebberge von Döttingen, Organisieren von Veranstaltungen, Kursen, sowie Geselligkeit unter den Mitgliedern zu gestalten. Der Verein besteht z. Z. aus ca. 80 Mitglieder.
Jedes Jahr wird am 1. August von den Dorfvereinen das 1.-August-Fest auf dem Schulhausplatz organisiert. Im Jahr 2003 wurde der RVD angefragt. Es sollte etwas Besonderes werden. Im Vorstand war der Beschluss schnell gefasst, die 1. Augustfeier mitten im Rebberg Döttingen abzuhalten. Ein geeigneter Platz war auch schnell gefunden. Hoch in der Eichhalde, mitten in den Reben, mit Blick zum Dorf und zur Aare, wurde ein tolles Fest abgehalten. Neidisch waren nur diejenigen die nicht dabei waren.
Am 28.4.2007 war ein Novum, zusammen mit dem Weinbauverein Tegerfelden führten wir eine gemeinsame Exkursion mit dem Rebbergverein Döttingen durch. Treffpunkt war bei unserem Präsidenten bei seinem Heim in der Eichhalde. Mit Herrn Rexhep Kreyeziu konnte ein ausgewiesener Fachmann auf dem Gebiet der Agrogeologie gewonnen werden. Gespant warteten wir was auf uns zukam. es ging um ein geheimnisvolles Loch im Rebberg. Unser Präs. lies an zwei stellen ein 1,5 Meter tiefes Loch ausheben, und Herr Rexhep Kreyeziu erklärte den anwesenden Teilnehmer die Bedeutung eines guten Bodens für unsere Reben und den Wein. Bevor eine Neuanlage für Reben angelegt werden kann muss der Boden neu beurteilt werden, mit einer Bodenprobe wird der Düngerbedarf festgestellt, durch Pflanzenbeobachtungen und einem Bodenprofil werden weitere Beurteilungen festgelegt.
Deutlich ist eine störende Lehmschicht sichtbar, hier können keine Rebwurzeln durchdringen und das Wasser staut sich über der Lehmschicht auch kann es zu rutschungen kommen.
Herrn Rexhep Kreyeziu arbeitet schon seit seinem Studium in Belgrad, über 10 Jahre in der Schweiz als Rebbautechniker beim Weinbaubetrieb und Politiker Peter Wehrli in Küttigen. www.wehrli-weinbau.ch
Nur ein gesunder Boden bringt einen guten Wein hervor.
Angeregte Diskussionen bei der zweiten Grube
Ein Glas von hier darf natürlich nicht fehlen.
Diskussionen um angepasste Düngung ist angesagt.






Aktuelles:
Als Aktivitäten führen wir jedes Jahr einen oder mehrere Exkursion im Rebberg durch. Im Jahr 2006 waren wir im Lee und im Sennenloch. Besprochen wurde der Zustand der Reben, bevor es im Anschluss ein kleines Grillfest gab. Auch führen wir gemeinsam mit der Weinbaugenossenchaft eine ein oder mehrtägige Reise zu Rebbaugebieten ins nahe Ausland oder in der Schweiz durch.
9. Mai 2009 IP Kurs in der Eichhalde zusammen mit WVTU Tegerfelden
Weinlesekontrolle 2009 Aargau
Weinlesekontrolle 2010 Aargau
Döttingen 106.38 Oe, Aargau 101.44 Oe
Döttingen 93.06 Oe, Aargau 90.21 Oe
Das Außerordentliche Weinjahr 2011 von Peter Rey Rebbaukommissär des Kantons Aargau
Link anklicken
Vereinsreise Vorgesehen 31.Aug./1.Sept. 2012 in Planung
Weinlesekontrolle 2011 Aargau
Döttingen 110 Oe, Aargau 103 Oe
Das Wandern ist des Winzers Lust